Unlauterer Wettbewerb* – Unrechtmäßiger Wettbewerbsvorteil

Verstoß gegen das UWG – Ermittlung.Berlin klärt Wettbewerbsbetrug und Wettbewerbsverstöße auf

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Begriffsbestimmung / Definition

Durch die Umsetzung einer Richtlinie der Europäischen Gemeinschaft wurde 2008 das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) nicht nur auf geschäftliche Handlungen vor Vertragsabschluss begrenzt, sondern auch auf geschäftliche Handlungen während und nach Vertragsabschluss ausgeweitet.
Nach dem UWG sind geschäftliche Handlungen unzulässig, sofern sie die Interessen von Mitbewerbern sowie Verbrauchern oder sonstigen Marktteilnehmern spürbar beeinträchtigen.
Eine „Schwarze Liste“ mit 30 irreführenden und aggressiven Geschäftspraktiken sorgen für mehr Transparenz für die Verbraucher und erleichtern es Ihnen, Ihre Rechte durchzusetzen bzw. diese einzuhalten. Bevor Sie somit juristische Hilfe in Anspruch nehmen können Sie direkt aus dem Gesetz entnehmen, welche Geschäftspraktiken verboten sind.

Das Dienstleistungsangebot unserer Privatdetektei Berlin & Wirtschaftsdetektei Berlin Taute Security Management ermöglicht es Ihnen sich wirksam gegen diese illegalen geschäftlichen Praktiken zu wehren.

Unlauterer Wettbewerb – 16 Beispiele für illegale Praktiken im Einzelnen:

1. Irreführung über Räumungsverkauf

Hierbei geht es um die unwahre Angabe einer Geschäftsaufgabe oder Geschäftsverlagerung. Ein Teppichhändler darf z.B. nicht wegen Geschäftsaufgabe mit einem Räumungsverkauf werben, sofern das Geschäft nach der Aktion weitergeführt wird.

2. Werbung mit Rechnung

Werbematerial darf nicht zusammen mit einer Zahlungsaufforderung übermittelt werden, wenn dadurch der unzutreffende Eindruck entsteht, die beworbene Ware oder Dienstleistung sei bereits bestellt.

3. Widerrufsbelehrung als Werbung

Ein Onlinehändler darf nicht damit werben, dass man bei Nichtgefallen die Ware problemlos zurückschicken kann und damit den Eindruck erwecken, das Widerrufs- und Rücktrittsrecht stelle etwas Besonderes dar. Tatsächlich besteht bei Fernabsatzgeschäften eine gesetzliche Rücknahmepflicht.

4. Händler gibt sich als Verbraucher aus

Gebrauchtwagenhändler dürfen Autos nicht als Privatverkauf veräußern, um die gesetzlichen Gewährleistungspflichten zu umgehen. Es besteht vielmehr die gesetzliche Verpflichtung bei Gebrauchtwagen für mindestens ein Jahr die Gewährleistung zu übernehmen.

5. Gratis SMS

Internetseiten, die „Gratis-SMS“ anbieten sind unzulässig, sofern nicht deutlich darauf verwiesen wird, dass ein kostenpflichtiger Abonnementvertrag mit der Inanspruchnahme der „Gratis-SMS“ verknüpft ist.

6. „Nur noch kurze Zeit“ – psychologischer Kaufzwang

Waren und Dienstleistungen dürfen nicht zu bestimmten Bedingungen einen bestimmten Zeitraum angeboten werden, um den Verbraucher zu einer sofortigen geschäftlichen Entscheidung ohne weitere Recherche zu animieren.

7. Auswirkungen

Hierbei handelt es sich um absolute Verbote gegen die Mitbewerber oder die Wettbewerbszentrale vorgehen können. Ein derart zustande gekommener Vertrag ist zwar wirksam, kann aber gegebenenfalls wegen arglistiger Täuschung angefochten werden.

8. Erhöhung der Gewinnchancen: Wie man im Lotto gewinnt

Die Behauptung, Produkte könnten die Gewinnchancen bei Glücksspielen erhöhen, ist unzulässig.

9. Preise: „Herzlichen Glückwunsch! Sie haben einen Preis gewonnen“

Hierbei werden Preisausschreiben und Wettbewerbe angeboten, ohne dass die beschriebenen Preise oder ein angemessenes Äquivalent vergeben werden.

10. Ausübung von Druck: „Ja, Sie können gerne gehen, sobald der Papierkram erledigt ist“

Wenn der Eindruck erweckt wird, dass der Verbraucher die Räumlichkeiten ohne Vertragsabschluss nicht verlassen könne, ist dieses Geschäftsgebaren unlauter.

11. Emotionaler Druck

Wird der Verbraucher ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Arbeitsplatz und Lebensstandard des Gewerbetreibenden gefährdet sind, falls der Verbraucher das Produkt oder die Dienstleistung nicht erwirbt, ist dies sittenwidrig.

12. Aggressive Türverkäufe: „Ja, ich gehe, sobald der Papierkram erledigt ist“

Ein Staubsaugerverkäufer, der zur Produktvorführung in das Haus eines Verbrauchers gelassen wurde, besteht darauf, die Verkaufspräsentation fortzusetzen, obgleich der Verbraucher angegeben hat, er sei nicht interessiert.

13. Direkte Aufforderungen an Kinder: „Komm kauf das Buch!“

Eine direkte Aufforderung in einer Werbung beworbene Produkte zu kaufen oder ihre Eltern dazu zu überreden ist unzulässig.

14. Köder: „Angesehene Marke … oder auch nicht?“

Eine Werbung für ein Produkt, das einem Produkt eines bestimmten Herstellers ähnlich ist, in einer Weise, die den Verbraucher absichtlich dazu verleitet, zu glauben, das Produkt sei von jenem Hersteller hergestellt worden, obwohl dies nicht der Fall ist, ist nicht erlaubt.

15. Falsche Behauptungen hinsichtlich der Heilkraft von Produkten: „Trickium 24 heilt Krankheiten“

Die Angabe ein Produkt könne Krankheiten, Funktionsstörungen oder Missbildungen heilen, wenn dies tatsächlich nicht der Fall ist, ist nicht gestattet.

16. Kundendienst: „Europaweite Garantie“

Wird der fälschliche Eindruck erweckt, dass der Kundendienst im Zusammenhang mit einem Produkt in einem anderen Mitgliedstaat verfügbar sei als denjenigen, in dem das Produkt verkauft wird, so ist dies unlauter.

Schildern Sie uns der Detektei Berlin Taute Security Management Ihren Verdacht auf unlauteren Wettbewerb doch am besten in einem persönlichen Gespräch. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. Hier noch einige weitere Informationen zum Wettbewerbsverstoß und zum Geheimnisverrat.

*Alle aufgeführten Angaben stellen keine Rechtsberatung durch unsere Detektei Taute Security Management dar und ersetzten somit nicht die Beauftragung bzw. Aufsuchung eines Rechtsbeistandes (Anwalt). Sie verstehen sich lediglich als Beispielnennungen zum Thema unlauterer Wettbewerb. -Alle Angaben Stand 2008-