Geheimnisverrat – Betriebs- und Geschäftsgeheimnis

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Der Schutz von Betriebsgeheimnissen ist für alle Firmen von existenzieller Bedeutung. Durch die Globalisierung und die damit verbundene weltweit spürbare Verschärfung des Wettbewerbs kommt es immer häufiger zu Angriffen auf Unternehmen, um wichtiges Knowhow unrechtmäßig in Erfahrung zu bringen. In vielen Fällen wird die Wirtschaftsspionage oder Konkurrenzspionage durch einen Geheimnisverrat ermöglicht.

Was ist ein Geheimnisverrat?

Als Geheimnisverrat wird die unbefugte Weitergabe von geheimem Wissen bezeichnet. Geheim ist, was aus bestimmten Erwägungen nur einem beschränkten Kreis von Personen bekannt sein soll. Der Begriff „Geheimnisverrat“ wird vor allem im öffentlichen Dienst, aber auch in der Wirtschaft benutzt, wenn Informationen über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse weitergegeben werden. Betrifft der Geheimnisverrat vertrauliche Informationen, die den Staat betreffen, dann handelt es sich um die Straftat des Landesverrats. Auch die unbefugte Weitergabe von Details aus einem Strafprozess kann einen Geheimnisverrat darstellen.

Ein Geheimnisverrat kann nicht nur das öffentliche Leben oder den Arbeitsbereich betreffen. Auch privat anvertraute Geheimnisse müssen geschützt sein. Bestimmte Berufsgruppen wie beispielsweise Ärzte und Anwälte erfahren im Rahmen ihrer Tätigkeit häufig Dinge, die als Privatgeheimnisse an keine andere Person weitergegeben werden dürfen.

In der Wirtschaft werden Mitarbeiter einer Firma, die im Rahmen ihrer Tätigkeit Informationen über Betriebsgeheimnisse erhalten, in der Regel schriftlich zum Stillschweigen über die internen Kenntnisse verpflichtet.

Je nachdem welches Ausmaß die Weitergabe von geheimen Informationen hat, kann der Verrat strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die Verletzung von Staatsgeheimnissen, Privatgeheimnissen, Dienstgeheimnissen, Betriebsgeheimnissen und Steuergeheimnissen ist nach dem Strafgesetzbuch zu ahnden. Neben der Verhängung einer Geldstrafe oder der Verurteilung zu Freiheitsentzug kann ein bewiesener Geheimnisverrat bei Beamten und Arbeitnehmern zusätzlich arbeitsrechtliche Folgen haben.

Das Strafmaß erhöht sich, wenn geheime Informationen nicht nur unberechtigt weitergegeben werden, sondern der Verräter von dem Geheimnisverrat profitiert, also die Erkenntnisse und die Weitergabe zu seinem Vorteil verwertet.

  • StGB § 203 Verletzung von Privatgeheimnissen
  • StGB § 204 Verwertung fremder Geheimnisse
  • UWG § 17 Verrat von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen

Der Geheimnisverrat in Firmen

In vielen Unternehmen gibt es schutzwürdige Kenntnisse, die einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Firmen darstellen. Unterlagen über Konstruktionen, betriebsinterne Abläufe, Verfahren und Rezepturen können als geheimes Wissen unter einen besonderen Schutz gestellt werden. Geheim gehalten werden auch viele kaufmännische Details wie Kundenlisten, Preiskalkulationen und Umsatzzahlen. Arbeitnehmer haben eine Treuepflicht ihrem Unternehmen gegenüber. Meist ist bereits im Arbeitsvertrag festgehalten, dass der Arbeitnehmer verpflichtet ist, Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren.

Die Täter verschaffen sich einen illegalen Zugang in das Unternehmen und zu den gesuchten Daten. Oft kommt der Geheimnisverrat durch die Einbindung von Mitarbeitern zustande, die bereit sind, sich ihrem Arbeitgeber gegenüber illoyal zu verhalten. Durch die Weitergabe und die Verwertung von als geheim eingestuften Daten kann ein Unternehmen in seiner Wettbewerbsfähigkeit empfindlich beeinträchtigt werden. Viele Firmeninhaber unterschätzen heute noch die Gefahr, die aus einem Geheimnisverrat von firmenrelevanten Informationen, der gezielten Ausspähung von Konkurrenten und der professionellen Wirtschaftsspionage für das eigene Unternehmen entstehen kann. Es gibt viele Belege für Industriespionage, die Unternehmen in eine tiefe Krise gebracht hat. Dabei stehen nicht nur große Firmen im Fokus der Wirtschaftsspionage. Auch Kleinunternehmen und mittelständische Betriebe werden zunehmend ausgespäht. Nicht nur konkurrierende Betriebe haben Interesse an den firmeninternen geheimen Informationen. Mittlerweile wird immer wieder bekannt, dass auch Nachrichtendienste anderer Länder sich an der Wirtschaftsspionage beteiligen.

Betriebs- und Geschäftsgeheimnis mit Prävention und Aufklärung

Wir, die Detektei Berlin Taute Security Management, bieten für Sie eine umfangreiche Auswahl an präventiven Maßnahmen zum Schutz gegen Industriespionage und Geheimnisverrat. Zunächst ermitteln wir potenzielle Angriffsbereiche in ihrem Unternehmen. Unser Augenmerk liegt darauf, personelle Schwachstellen im Betriebsablauf zu identifizieren. Die Maßnahmen zur Sicherung von sensiblen Geschäftsgeheimnissen werden von uns diskret durchgeführt. Bei Verdachtsmomenten oder bereits erfolgtem Geheimnisverrat übernehmen wir für Sie die Aufklärung.

Unsere Privatdetektei Berlin & Wirtschaftsdetektei Berlin verfügt über ein komplexes Team an geeigneten Spezialisten für die Ermittlung. Unsere Sicherheitstechniker und Berater stehen für Maßnahmen der Prävention und für die Aufklärung von Spionage und Geheimnisverrat zu Ihrer Verfügung.

Wir sind jedoch nicht nur im Auftrag von Firmen tätig, um betriebliche Geheimnisse zu schützen. Auch im privaten Bereich gibt es zahlreiche sensible Informationen, die schutzwürdig sind. Kommt es zum Geheimnisverrat mit schwerwiegenden persönlichen Folgen, kümmern wir uns ebenfalls um die Aufklärung des Sachverhaltes.